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Kreisverband und Kreiskommandanten tagten in der Stadthalle – Eröffnung des Jubiläums

b_150_127_16777215_00___images_news_2012_03_27.jpgAußen feuerrot, innen blau – so sah die Weinheimer Stadthalle am Wochenende aus. Die größte Stadt im Rhein-Neckar-Kreis mit der größten Feuerwehr, die „Zweiburgenstadt wurde zur Hochburg der Feuerwehr“, wie es Oberbürgermeister Heiner Bernhard in seiner Begrüßungsrede ausdrückte. Draußen und in der ganzen Stadt standen unzählige Feuerwehrautos, drinnen saßen Hunderte von „Blauröcken“ – allesamt Führungskräfte der Wehren im Rhein-Neckar-Kreis. Für Weinheim war es der Auftakt in das Jubiläumsjahr: Die Feuerwehr feiert 150-jähriges Bestehen, die Jugendfeuerwehr wird 50 Jahre alt.

Aus diesem Anlass war die Jubiläumswehr Gastgeber für die Jahrestagung des Kreisfeuerwehrverbandes und der Tagung der Kommandanten, am Vortag hatten sich bereits die Jugendfeuerwehren des Kreises getroffen. „Sie haben den Ort Ihrer heutigen Veranstaltung richtig gewählt und sind zu Gast bei einer Jubiläumswehr, an der man sich ein Beispiel nehmen kann“, so begrüßte OB Bernhard die Führungskräfte der Wehren im Rhein-Neckar-Kreis. Ein Heimspiel war es im doppelten Sinne: Auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Hans-Joachim Gottuck, ist Weinheimer. Er hatte zuvor neben dem OB auch Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner begrüßt, weitere Bürgermeister des Landkreises, ebenso Landrat Stefan Dalllinger persönlich und keinen Geringeren als Landesbranddirektor Hermann Schröder aus dem Innenministerium. Schröder ist den Feuerwehrleuten der Region gut bekannt; er stammt selbst aus Dossenheim.

Selbstverständlich gehörte auch Kreisbrandmeister Peter Michels mit seinem Stellvertreter-Team zu den Teilnehmern der Tagung, auf deren Tagesordnung auch eine Personalie stand. Hans-Jürgen Stonski aus Bammental wurde als neuer Stellvertreter an die Seite von Hans-Joachim Gottuck gewählt. „Wir haben heute gemeinsam die ehrenvolle Aufgabe, ein großes Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim zu eröffnen“, erklärte Heiner Bernhard in seiner Begrüßung. Die Feuerwehr Weinheim blicke nicht nur auf eine lange, sondern auch auf eine überaus erfolgreiche Historie zurück, so der OB, der schon auf das Festbankett an gleicher Stelle am 11. Mai hinwies. Es wird die wichtigste Veranstaltung im Jubiläumsjahr sein. Der Weinheimer Verwaltungschef verwies darauf, dass er mit der örtlichen Feuerwehr in seiner Amtszeit „schon einige Sternstunden erleben durfte“. Bernhard: „Ich kann meinen Bürger- und Oberbürgermeisterkollegen nur wünschen, dass sie sich ebenso auf ihre Wehr und ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen können wie ich.“ So sei es auch hoch anzurechnen, dass die Wehr in den vergangenen Jahren mit hoher Loyalität an der Seite der Stadt die schlimmste Phase der kommunalen Finanzkrise überwunden hat. In diesem Jahr, berichtete der OB, stehen wieder Anschaffungen in Höhe von 335 000 Euro für die Feuerwehr im Haushalt, im nächsten Jahr seien es noch mal so viel, im Jahr zuvor waren es immerhin 260 000 Euro gewesen. Dazu komme die letzte Rate für das neue Feuerwehrhaus im Ortsteil Oberflockenbach und der Finanzierungsanteil für das 2005 bezogene neue Feuerwehrzentrum in der Bensheimer Straße. Bernhard: „Ich finde nicht, dass dies wohlwollende Geschenke an die Feuerwehr sind. Es sind erforderliche Investitionen in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“ Er zollte hohen Respekt vor der professionellen Führung der Wehr und „vor Stärke, Kraft und Leistung im Einsatz“. So freue es ihn, dass die Freiwillige Feuerwehr Weinheim in ihrem Jubiläumsjahr „ausgesprochen gut aufgestellt ist“. Entgegen dem bundesweiten Trend, steige die Zahl der Aktiven seit Jahren.

 

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