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b_100_0_16777215_00___images_news_2012_05_14.jpgJubiläum: Festbankett in der Stadthalle zum 150-jährigen Geburtstag der Feuerwehr Weinheim mit Blick zurück und auch nach vorne. Mit einem Zapfenstreich wurde das Festbankett in der Stadthalle beendet. In gewisser Weise hatte die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Glück. Wäre 1874 nicht eine Feuerwehrpflicht eingeführt worden, nachdem die gerade mal zwölf Jahre junge freiwillige Wehr wegen mangelnder Beteiligung aufgelöst wurde, hätte es 14 Jahre später keine Umwandlung von der Pflichtwehr in die Freiwillige Feuerwehr gegeben. Ein Aspekt, den Dr. Volker Diesbach als Schirmherr des 150-jährigen Jubiläums der Weinheimer Wehr herausarbeitete (wir haben berichtet) und der zeigte, dass die Entwicklung des Feuerwehrwesens in der Stadt nicht immer einfach war.

Heute ist die Feuerwehr gut aufgestellt, wie Oberbürgermeister Heiner Bernhard im Rahmen des Festbanketts in der voll besetzten Stadthalle am Freitagabend bemerkte. Das auch dank kommunaler Mittel, was gerade in den heutigen Zeiten nicht immer einfach war und auch sein wird.

Es ist aber in den Augen Bernhards gut investiertes Geld, das aber die Dienstauffassung und die Ehre der Feuerwehrleute nicht aufrechnen könne: „Sie sind, so wie sie sind, unbezahlbar“, sagte er. In diesem Jahr werden für Anschaffungen der Feuerwehr 335 000 Euro ausgegeben, nächstes Jahr wird es noch einmal so viel sein. „Dies sind erforderliche Investitionen in die Sicherheit der Bürger unserer Stadt“, so Bernhard. Und seiner Meinung nach gibt es noch einen Grund für den Erfolg der Feuerwehr Weinheim: eine engagierte Jugendarbeit, das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr in diesem Jahr sei Beweis genug.

Eingebettet in schwungvolle Musikstücke und Bilder von Einsätzen und Aktivitäten der Wehr war es Landesbranddirektor Hermann Schröder, der nicht nur die Grüße des baden-württembergischen Innenministers überbrachte. Er erklärte, was es bedeutet aktiv im Feuerwehrdienst zu sein, für jeden Einzelnen, aber auch für die Angehörigen. „Für jeden von uns ist ein Einsatz eine große Belastung. Aber umso schöner ist das Gefühl, wenn man helfen konnte.“ Und weiter: Feuerwehr sei mehr als nur löschen, Feuerwehr bedeute auch Achtung, Akzeptanz, Sozialkompetenz und Gemeinschaftsgefühl.

Die Tradition spielt bei der Wehr auch eine große Rolle und gerade in Weinheim wird dies sehr deutlich. Zu den Gründervätern vor 150 Jahren gehörte Wilhelm Dell, seine Nachfahren Sascha Dell und Holger Harnisch gehören heute zu den Aktiven. Es folgten an diesem Abend zahlreiche Ehrungen und natürlich auch Grußworte befreundeter Wehren wie aus der Partnerstadt Eisleben oder auch von anderen Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz. Das Ende des für ein Festbankett dieser Größe durchaus straff organisierten Abends bildete ein großer Zapfenstreich. Insgesamt waren es zwei interessante Stunden, denen eine Million und dreihundertundvierzehntausend Stunden gegenüberstehen; so lange ist die Weinheimer Feuerwehr schon im Dienst für die Bürger. 

Festbankett als passender Ort für zahlreiche Ehrungen

Ehrungen beim FestbankettIm Rahmen des Festbanketts der Freiwilligen Feuerwehr zum 150-jährigen Jubiläum wurden auch zahlreiche Mitglieder geehrt. Für zehnjährige Mitgliedschaft Jens Mandel, Daniel Paradiso, Simon Pflästerer, Daniel Schneider und Sebastian Singer. Für 20 Jahre geehrt wurden Martin Kotula, Stephan Priebe und Jörg Scherer. Seit 40 Jahren Mitglied sind Gerhard Clemens, Hans Kasper und Werner Thielking. Und für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Günther Eberle, Dieter Pfenning und Alfred Röhling ausgezeichnet. Landesbranddirektor Hermann Schröder zeichnete außerdem noch Kommandant Patrick Müller und Marco Vetter für 25 Jahre aktiven Dienst aus. Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht wurde für 40 aktive Jahre ausgezeichnet und seit 50 Jahren sind Günther Eberle und Karl Kreis aktiv.

Quelle Weinheimer Nachrichten sf / Bild: Gutschalk

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