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Da gab es nichts mehr zu „bebbern“ Wolfgang Eberle ist Weinheims erster „Ehrenjugendfeuerwehrwart“ – Abschluss im Jubiläumsjahr

b_150_0_16777215_00___images_news_2012_11_21.jpgDa machte er seinem Spitznamen ausnahmsweise einmal keine Ehre. In Feuerwehrkreisen in Weinheim und darüber hinaus nennt man Wolfgang Eberle eigentlich nur den „Bebber“. Im Wortschatz Weinheims und der Kurpfalz gekramt, erfährt man, dass ein „Bebber“ jemand ist, der – auf Hochdeutsch ausgsdrückt – immer noch seinen Senf dazuzugeben hat. Aber am Sonntagmorgen gab es auch für Wolfgang „Bebber“ Eberle nichts mehr „zu bebbern“. Vor Rührung ungewohnt wortkarg, sagte er nur so knapp es ging: „Das Buffet ist eröffnet.“ Dafür wurde manches über ihn gesagt, den Feuerwehrmann aus Leib und Seele, der ein Berufsleben lang Feuerwehrprofi bei der Firma Naturin und gefühlte 50 Jahre engagiertes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim ist, zuletzt zwölf Jahre als Stellvertretender Stadtbrandmeister.

Wolfgang Eberle ist Weinheims erster „Ehrenjugendfeuerwehrwart“. Stadtbrandmeister und Weggefährte Reinhold Albrecht verlieh ihm diesen Titel während der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Weinheimer Jugendfeuerwehr – sie ist, 1962, gegründet, die älteste ihrer Art im Rhein-Neckar-Kreis. Albrecht nahm Bezug auf einen Bilder-Vortrag von Miriam Eberle, der aktuellen Jugendwartin der Weinheimer Wehr. Darin tauchte immer wieder Wolfgang Eberle auf. „Unsere Jugendfeuerwehr wäre heute nicht das, was sie ist, ohne Wolfgang Eberle“, bescheinigte der Kommandant. Bei zahlreichen Freizeiten und anderen Aktivitäten war der „Bebber“ einer der engagiertesten, einer der fleißigsten Organisatoren. „Seine Tätigkeit war immer eine Bereicherung“, lobte Albrecht. Extra für Eberle wurde der neue Ehrentitel samt Urkunde im Jahr des 150-jährigen Bestehens der Weinheimer Feuerwehr und des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr jetzt geschaffen – eine historische Auszeichnung in einem großen Jahr für die Weinheimer Feuerwehr, das mit dieser Veranstaltung nun abgeschlossen wurde. Nach vielen Veranstaltungen, Festen, Banketten und Rückblicken, galt das Jubiläumsfinale jetzt der Jugendfeuerwehr. Das hatte einge gewisse Symbolkraft. „Denn wir sind das Fundament der Wehr“, erklärte Miriam Eberle, die in ihrem Vortrag an die Gründer und wichtigen Akteure der Nachwuchs-Wehr erinnerte. Auch Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner gratulierte zum doppelten Jubiläum. Sein Lob: „In der Feuerwehr werden an junge Menschen Werte vermittelt, die für unsere Gesellschaft wichtig sind.“