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Auch Floriansjünger werden älter - Weinheim feiert am Sonntag 50 Jahre Jugendfeuerwehr

b_150_179_16777215_00___images_news_2012_11_10_2.jpgEs ist die älteste in ganz Nordbaden. Sie ist Jungbrunnen und Talentschmiede der Weinheimer Feuerwehr – und das seit einem halben Jahrhundert: Am Sonntag feiern Weinheims Brandschützer im Alten Rathaus am Marktplatz das 50-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. Sie wurde 1962 als erste in ganz Nordbaden gegründet und war damals eine echte Innovation. Im Lauf dieses halben Jahrhunderts haben sich die jüngsten Floriansjünger Weinheims als starke Einheit etabliert. Unbestritten ist: Dass die Freiwillige Feuerwehr Weinheim als eine der wenigen im ganzen Land keine Nachwuchssorgen hat, das liegt auch an der vorbildlichen Arbeit in der jungen Truppe. Wenn auch ein Blick zurück (auf das Gründungsfoto) beweist, dass auch Floriansjünger älter werden. Die Kids von damals gehören heute meistens der Altersmannschaft an. Am Sonntag 11. November, um 11 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathaus am Marktplatz wird die Wehr an das Jubiläum und die Gründer von damals erinnern. In derselben Veranstaltung wird der langjährige Jugendfeuerwehrwart und stellvertretende Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle offiziell verabschieden. Einige Weggefährten werden anwesend sein. Dass die Gründung der Jugendwehr so ein Erfolg werden würde und das Projekt so lange erfolgreich, das hatten sich die Gründerväter damals gar nicht vorstellen können. Fanden sich damals gerade mal 14 Jungen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren zu Übungen ein, so kommen heute über 30 Jungen und Mädchen jeden Mittwoch im Feuerwehrzentrum zusammen. In diesen Jahren hat sich die Weinheimer Jugendfeuerwehr zu einer festen Größe entwickelt. Mit echten Besonderheiten in der Chronik: Weinheimer Jung-Feuerwehrleute wurden immer wieder auf höhere Ebenen berufen: 1974 wurde Hermann Franzmann Landesjugendwart. 1983 besuchten die Jungspunde den damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker in Berlin, 1989 trat das erste Mädchen der Jugendfeuerwehr bei: Rosamarie Mas; sie war damals kreisweit eine Exotin im blauen Rock der Feuerwehr und eine Vorreiterin.

b_150_0_16777215_00___images_news_2012_11_10_1.jpgDie Jugendfeuerwehr im Jubiläumsjahr unter der Leitung eines erfahrenen Betreuerteams lernen die Jugendlichen damals wie heute nicht nur die Grundlagen des Feuerwehrwesens, sondern erfahren auch was es heißt, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der einer für den anderen da ist. So halten Groß und Klein zusammen - und vor allem sie auch die Betreuer auf Trab. Neben Grundlagen der Feuerwehr, Funkübungen, Erste Hilfe und natürlich Löscheinsätzen werden auch technische Hilfeleistung oder Sport und Teamspiele trainiert. Im Alter von 18 Jahren sorgen die jungen Leute dann selbst für die Sicherheit ihrer Mitbürger und Heimatstadt. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz, denn es werden Wandertage oder andere Veranstaltungen benachbarter Wehren besucht und es findet jedes Jahr ein Zeltlager sowie eine Sommerfreizeit statt, die die Reisenden meistens in europäische Ausland führt.